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sich gerne dazusetzen
Dieser Tage liefen mir auf Instagram der Tigerhase und der Bär über den Weg.
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Weil es mir so zugesagt hat und auch wegen der Urheberrechte, verweise ich hier gerne auf den Kanal von hanna-linhart.
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Der Tigerhase sieht den Bären weinen und spricht ihn darauf an, was dem Bären sehr unangenehm ist. Nach einem kurzen Gespräch kann der Tigerhase den Bären überzeugen, die Beziehung doch nicht abzubrechen (der Bär hätte den Tigerhasen lieber gefressen, als mit diesem „Gesehen-Werden“ weiterzuleben), sodass die beiden gemeinsam weinen.
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Sie heulen wie Wölfe, brüllen wie Tiger, brummen wie Bären, bis sie lachen und wieder weinen. Schließlich fühlen sie sich leicht und nicht mehr allein. Der letzte Satz lautet dann: „Nur wenn du zeigst, wie es dir geht, können andere dich wirklich sehen, und nur dort, wo du dich nicht versteckst, kann sich jemand zu dir setzen.“
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In dieser Weltzeit, die sich immer schneller zu bewegen scheint und in der eine Nachricht die andere an Erschrecken übertreffen will, gilt es nicht nur zu üben, damit gut umzugehen. Auch einmal nicht alles an emotionaler Verbundenheit zuzulassen.
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Es wird auch das gelten, wovon der Bär und der Tigerhase erzählen: sich zeigen, dazusetzen, gemeinsam heulen, brüllen, brummen, lachen und weinen.
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So will ich Ihnen einen September der Begegnungen wünschen – Menschen, mit denen Sie lachen, brummen, heulen, brüllen und sich gerne dazusetzen.
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