|
|
Über die Natur um mich herum. Über Menschen, die zu mir gehören. Über Familie, Freundschaft, Gesundheit und vieles mehr.
|
In so vielen Gottesdiensten taucht sie ebenfalls auf: Freude über Leben, mit der Kraft über sich hinauszuwachsen. Freude über Befreiung und Erlösung, sogar aus der Freudlosigkeit. Freude über Liebe, die es ernst meint.
|
|
In seinem Brief an die Gemeinde in Thessaloniki schrieb der Hl. Paulus: "... ihr habt das Wort trotz großer Bedrängnis mit der Freude aufgenommen, die der Heilige Geist gibt.” (1 Thessalonicher 1,6)
|
Ja, die Bedrängnis ist auch da. Und fordert heraus. Menschen müssen betrauert werden, Verletzungen wollen heilen, Klage verlangt ihre Sprache, Nachrichten wollen gelesen werden.
|
Doch von weit außerhalb unserer Bedrängnis kommt eine Freude, “die der Heilige Geist gibt”.
|
|
Ich las kürzlich, dass es so etwas wie Freuden-Killer gibt.
|
Wer nicht wachsam ist und alle belastenden Informationen unkontrolliert aufnimmt, sollte sich in der eigenen Seelsorge üben. Manche meinen, Freude brauche einen Anlass. Die Freude über das eigene Dasein sei etwas für Anspruchslose. Nun, man schraube die Ansprüche etwas runter. Und schließlich: Freude sei aus Solidarität nicht gestattet. Eine Schwierigkeit derer, die mit allen verbunden sein wollen, außer mit der eigenen Seele.
Ist das zu gewagt für einen Monatsimpuls? Ich denke nein. In unserer Zeit braucht es solche, die sich von Herzen freuen können. Damit die Vereinzelung endet. Der Flut der Bedrängnis realistisch geantwortet werden kann. Der Heilige Geist und die Freude, die er schenkt, wieder ihren Raum bekommen.
Ich wünsche Ihnen einen September mit Freude
|
|
|
|
|
|
|