Gutes für Leib und Seele

Die Dominikanerinnen vom Kloster Arenberg bei Koblenz gehen neue Wege. in ihrem Gästehaus verbinden sie Spiritualität, Wellness und Naturverbundenheit zu einem ganzheitlichen Wohlfühlangebot.

Mutterhaus

Das Gästehaus der Dominikanerinnen in Arenberg bei Koblenz ist anders als andere Klosterunterkünfte. Es ist eine Mischung aus Kloster, geistlicher Bildungsstätte und – man glaubt es kaum – Wellness-Hotel. Seit im Jahr 2003 das Kloster Arenberg grundsaniert und umgebaut mit einem neuen Konzept aufwartete, ist neues Leben in dem altehrwürdigen Ort eingezogen. Eine hohe Zimmer-Auslastung verzeichnet Geschäftsführer Bernhard Grunau seither.

Das zeigt, dass das Kloster Arenberg einem Bedürfnis vieler Menschen entgegenkommt: an ein und demselben Ort etwas für Leib und Seele zu tun; ein Auszeit zu nehmen, die Spiritualität und Gesundheitspflege verbindet.
Genau das ist in Arenberg möglich:
Nach dem Aufstehen ein »geistlicher Impuls«, vormittags eine Aroma-Öl-Massage, dann – nach einem leichten Mittagessen – ein bisschen Aquafitness und Sauna, später eine Meditation und schließlich zur Vesper in den Schwesternchor.

Mutterhaus

Geist und Sinne, Leib und Seele. Der ganze Mensch soll zu sich zu kommen - ganz im Sinne der großen Mystikerin Teresa von Avila, die einst sagte: »Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.« Entsprechend wichtig ist dem Geschäftsführer, dass das Gästehaus des Klosters nicht mit einem Spa-Hotel verwechselt wird. Keine Fernseher auf den Zimmern, die Wahlfreiheit, die leckeren Speisen auch im Schweigen zu verkosten, ein Klosterladen statt einer Beauty-Boutique. Es sind die Details, die in Arenberg den Unterschied machen. Und das klare christliche Profil, dem sich im Zweifelsfalle auch Argumente unterordnen müssen.

Der Zauber des alten Preußen
Seit knapp 20 Jahren hat das frühere Herrenhaus der Familie von Bülow seine Türen für Hotelgäste und Seminare geöffnet. dort ist ein besonderer Ort des Geistes und der Schönheit entstanden.

Mutterhaus

Wer etwas von der klaren Eleganz und dem freien Geist des alten Preußen sucht, ist hier richtig. Denn hier, in Kremmen, einer 50 Kilometer nordwestlich von Berlin entfernten Ortschaft, findet man an der Alten Dorfstraße ein brandenburgisches Herrenhaus, das in seinen herrlichen Räumen ein Hotel für Tagungen und ein Slow-Food-Restaurant verbirgt. Umgeben von einem Landschaftspark aus dem 19. Jahrhundert eignet sich das Haus hervorragend für jede Klausur und Konferenz, Feiern und Hochzeiten - oder einfach zum Entspannen und Eintauchen in den besonderen Genius Loci. Schon die Geschichte des Hauses, die im 14- Jahrhundert beginnt, lädt zum Träumen ein. Das alte Tonnengewölbe stammt noch aus dieser Zeit. Über ihm errichteten die Generationen verschiedener brandenburgischer Familien, u. a. Feldmarschall Blücher, zuletzt die Familie von Bülow, mit vielerlei An-und Umbauten das stattliche Anwesen.

Mutterhaus

Nach allen überstandenen Tumulten, Kriegen und Wirrungen jedweder Art nahm sich Edith v. Thüngen, geb v. Bülow mit ihrem Mann im Jahre 1994 des mittlerweile sehr baufälligen Hauses an und richtete überzeugend geschmackvoll jedes der 30 Hotelzimmer ein. Im Mai 1997 öffnete das wiederhergestellte Schloß Ziethen seine Tore für die Gäste. Seither findet dort auch ein ansehnliches Kulturprogramm mit hochkarätigen Veranstaltungen statt. Vom 20.-24. Oktober finden die Kranichtage unter der Führung von Prof. Ern statt, ab Oktober »Jazz and dine« jeden ersten Freitag im Monat. Am 29. Dez. beginnt der »Silvester der anderen Art« mit Musiken, Literatur, Försterwanderung, und einer immer wieder neuen Tischordnung der Begegnung.