Wege zu innerer Ruhe

Klosterurlaub mit spirituellem Rahmenprogramm erfüllt viele Wünsche


Text: Caroline Schulke

Zur Ruhe kommen, nachdenken und neue Kraft tanken:
Guido Krupka (kleines Foto) hat den Klosterurlaub für sich entdeckt ‒ und will nun auch Andere zu einer inneren Einkehr anregen.

„Das Kloster ist schon seit Jahren nicht mehr der Ort, der sich hinter Mauern versteckt und eine Aura der Undurchschaubarkeit verbreitet", erklärt der Dortmunder. Gerade Reisende, die sich regelmäßig auf die Suche nach neuen Zielen begäben, hätten die Vorzüge der Klosterferien schätzen gelernt.

„Viele Klöster liegen in landschaftlich wunderschönen Regionen und die Atmosphäre, die sie umgibt, hat auf Körper, Geist und Seele eine sehr erholsame Wirkung", berichtet der 72-Jährige. Darüber hinaus erlaubten die fast 300 Klöster in Deutschland eine Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

„Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr oft hervorragend, und das spirituelle und touristische Rahmenprogramm kann viele individuelle Wünsche erfüllen." Bestes Beispiel ist für Guido Krupka die Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede, die 1928 gegründet wurde. „Das Kloster verfügt über ein Jugendgästehaus und ein Haus der Stille ‒ wirklich ein bauliches Kunstwerk", so Krupka. Ebenso empfehlenswert sei ein Aufenthalt in der Benediktinerabtei Maria Laach in der Vulkaneifel oder im Dominikanerinnenkloster Arenberg bei Koblenz. „Letzterem habe ich persönlich eine Vier-Sterne-Bewertung gegeben. "Aus einem verstaubten Klosterheim sei eine attraktive Herberge entstanden, die ihre Gäste mit dem Slogan „Erholen, begegnen, heilen" anlocke. Anwendungen und vielfältige Kulturaktivitäten seien unabhängig vom Wetter möglich. „Bei jedem Aufenthalt ist man so begeistert, dass man gleich den nächsten buchen möchte", erklärt Guido Krupka. Nur so lasse sich die Zimmerauslastung von 90 Prozent erklären. „Da werden selbst gestandene Hoteldirektoren neidisch."




Guido Krupka





Klöster sind für
viele Menschen
attraktiv