IMPULS FÜR DEN MONAT MÄRZ 2017

Hoch auf die 7

„Ich fahre hoch auf die 7.“
Sagen manche bei uns im Haus. Gemeint ist die Fahrt mit dem Aufzug auf die 7. Ebene, die Gästekapelle.

Mit Staunen habe ich gerade auch während unserer Schließzeit immer wieder gehört, wie wichtig die Gästekapelle vielen ist. Gästen und Mitarbeitern.

Hier oben gelingt manchen ein richtiges Ankommen, andere halten Rast, wieder andere lassen sich hier eine Kerze für ein Gebetsanliegen anzünden.

Vier Wochen März sind in diesem Jahr auch vier Wochen
Fastenzeit. Vorsätze werden gewählt, gewohnte oder auch
neue. Gefühlt sollte es wenigstens etwas voranbringen, bei
dem, was ich Leben nenne, ebenfalls meine Beziehungen
stärken, auch die mit Gott.

„Ich fahre hoch auf die 7“ könnte in der beginnenden
Fastenzeit ein hilfreiches Bild sein. Natürlich, das echte Leben
findet im Alltag statt, dort wo wir uns auskennen und vieles
gewohnt ist. Doch lohnt es sich, sich auszustrecken. Über sich
hinaus zu wachsen, hoch bis auf die 7.

Manche erinnern sich dabei vielleicht an Wolke sieben, andere
ahnen, dass es etwas mit Überblick und dem großen Ganzen
zu tun hat. Ich nenne es schlicht Gott.

Was ich Ihnen für März wünsche?
Natürlich, dass den gewählten Vorsätzen für Ihre Fastenzeit
auf dem Weg nicht die Kraft ausgehen möge, oder gar eine
Überforderung eintritt. Vor allem aber:

Dass Sie den Aufzug finden, der Sie hoch bringt auf Ihre 7. Um
dort zu rasten, anzukommen oder ein Anliegen vorzubringen.

Einen gesegneten März wünsche ich
Ihnen und grüße herzlich aus Kloster Arenberg
Michael Toth

Impuls März 2017 zum Ausdrucken
 
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